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Am 30.05.2007 fuhr die Klasse 3 a zum
Fußballländerspiel der U 16 Deutschland - Frankreich. Der DFB
ermöglichte den Schulen in Berlin und Brandenburg den Besuch durch sehr
günstige Eintrittskarten. Für 2 Euro Eintritt (einschl. Fahrticket) konnten
über 30.000 Schüler, Lehrer und Betreuer in das Olympiastadion gelockt
werden.
Bei etwas kühlem aber sonnigem Wetter machten wir uns
mit Regional- und S-Bahn gegen 9.00 Uhr auf den Weg Richtung Olympiastadion.
Vorher ließen sich die fußballbegeisterten Schüler noch standesgemäß eine
Deutschlandfahne auf die Wange schminken. Fan ist eben Fan. Als wir um ca.
10.00 Uhr ankamen, sahen wir schon von weitem, was uns erwartete.
Unzählige fröhliche und buntgekleidete junge Leute
wälzten sich Richtung Eingang. Nach kurzem Anstehen an der Kasse (wir hatten
Glück und erwischten eine "flotte Schlange") kam es zum obligatorischen
Durchsuchen von Taschen und Rucksäcken. Auch dies war schnell erledigt. Noch
ein Gruppenfoto vor dem Stadion gemacht und dann ging es auf "Platzsuche".
Nach einigem Wühlen hatten wir auch das geschafft. Unsere Plätze befanden
sich in der "Höhle des Löwen", mitten im deutschen Fanblock. Nach dem
Einstimmungsprogramm mit "La Ola" und Fahnenschwingen ertönte endlich der
Anpfiff. Das Spiel lief schnell und ein schönes Tor brachte die deutsche
Mannschaft früh mit 1:0 in Führung. In der Halbzeitpause stärkten sich alle
mit mitgebrachten Leckereien.
Die zweite Halbzeit begann und endete recht schwach und
ohne weiteres Tor. Ein kurzes Aufbäumen der Franzosen wurde durch die
deutsche Abwehr schnell beendet. Es folgte nach insgesamt 80 Minuten
Spielzeit der Abpfiff. Das Spiel war aus und Deutschland siegte mit 1:0.
Nachdem wir uns alle gesammelt hatten und beim
Durchzählen kein Kind fehlte, machten wir uns auf den Heimweg. Trotz großem
Gedränge auf dem Bahnhof lief alles reibungslos. Gegen 14.00 Uhr kamen wir
erschöpft aber fröhlich und Fahnenschwingend an unserer Schule an. Es war
ein schöner, etwas anderer, "Wandertag.
An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an
unsere Klassenlehrerin Frau Fehlow, die sich, trotz Babybauch und als
bekennender "Nichtfußballfan", tapfer durch die Menschenmenge kämpfte und
immer ein wachsames Auge auf unsere Schüler hatte.
(Fotos und Beitrag Marion Dallmann) |