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„Bei
uns auf der Toilette ist ein Polizist!“
Ja,
da wunderte sich der aufgeregte Steppke aus der Europaschule.
Was
er wahrscheinlich nicht wusste, der Polizist wollte wirklich niemanden
verhaften.
Er
ist Mitglied des Landespolizeiorchesters Brandenburg, welches am Freitag,
dem 23.Februar 2007 den vollbesetzten Musiksaal zum Kochen brachte und
Schüler als auch Lehrer in tolle Wochenendlaune versetzte.
Wie
kommt der Ton aus der Flöte? Wie klingt Musik aus der Barockzeit? Ist das
Saxophon eigentlich ein Holz- oder ein Blechblasinstrument?
Dem
stellvertretenden Orchesterleiter Jürgen Bludowsky gelang es mit seiner
sympathischen Art immer wieder, die Aufmerksamkeit der ausgelassenen Kinder
auf die Musik zu lenken.
Modernes oder Klassisches, laute oder leise Töne – das Orchester gab viele
Kostproben seines Könnens.
„Seht sie euch an, diese wunderschöne Tuba!“ Die Begeisterung der Musiker
steckte die Schüler/innen förmlich an.
Am
meisten bejubelt wurde allerdings die E-Gitarre, obwohl die natürlich Strom
braucht und der strömt manchmal nicht so, wie er soll. Aber zum Glück gibt
es ja noch so viele andere Instrumente!
Die
Stimmung erreichte ihren Höhepunkt bei der Frage: Wer hat den Mut, das
Orchester einmal ganz allein zu dirigieren?
Viele
wollten, aber nur eine durfte!
Katharina Tietz (Klasse 5b) ließ den roten Adler der Märkischen Hymne etwas
langsamer fliegen, als er das normalerweise tut,
doch
alle Musiker hörten auf sie und das Mädchen machte ihre Sache richtig gut.
Wächst hier an der Europaschule vielleicht schon der Nachwuchs für das
Polizeiorchester heran?
Mit
heißen Rhythmen der Samba „Holiday in Rio“ und von stürmischem Beifall
begleitet, verabschiedeten sich die Musiker.
Wir
sagen vielen Dank und wünschen uns ein Wiedersehen mit diesem großartigen
Orchester!
(AutorLeonie
Meyer)
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