Ende Oktober war die
Havelbus-Schule zu Gast an der Europaschule in Falkensee. An zwei
Tagen hatten die vier ersten Klassen, im Rahmen der
Verkehrserziehung des Sachunterrichts, die Möglichkeit, zwei Stunden
am Unterricht in der fahrenden Busschule teilzunehmen.
Zunächst
erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass ein Bus durch die vielen
Piktogramme am und im Bus „sprechen“ kann. Und nachdem sie gelernt
hatten, dass man nur vorne in einen Bus einsteigt, durften sie
einsteigen und im Bus Platz nehmen.
Während einer
Rundfahrt erfuhren die Erstklässler, wie man sich im Bus richtig
verhält und was man machen muss, wenn man aussteigen möchte.
An einer
Haltestelle wurde dann das Ein- und Aussteigen, sowie das richtige
Verhalten beim Warten an der Bushaltestelle geübt. Besonders
anschaulich für alle war ein simulierter Unfall mit Puppe Mäxchen.
Da er nicht zugehört hatte, stand Mäxchen nicht, wie zuvor gelernt,
einen großen Erwachsenenschritt vom Fahrbahnrand entfernt, sondern
zu dicht am Bordstein und wurde deshalb vom Bus angefahren.
Beim
Einsteigen gab es sogar richtige Fahrkarten, die natürlich von jedem
Kind abgestempelt werden mussten.
Wie wichtig
es ist, sich im Bus immer gut festzuhalten, merkten die Schülerinnen
und Schüler bei einer Bremsprobe während der Rückfahrt.
Da alle
Erstklässler gut aufgepasst hatten, fiel es ihnen auch nicht schwer,
mit Hilfe der vier Zauberwörter die Fragen zu beantworten, die
halfen die geheimnisvolle Zauberkiste zu öffnen. In ihr befanden
sich ein tolles Havelbusmalbuch und weitere Kleinigkeiten für jedes
Kind, die es zur Erinnerung an diese tollen, interessanten
Schulstunden geschenkt bekam.
So haben die
Kinder in anschaulicher Weise gelernt, wie man sich in einem Bus
verhält und Gefahren vermeidet. Der Unterricht hat den Erstklässlern
nicht nur viel Spaß gemacht, sondern sie auch fit für den
Straßenverkehr gemacht.