Europawoche 2005

Projektwoche – ein toller Erfolg!

Die Angebote der Gruppe Afro - Karib – Express haben die Schülerinnen und Schüler der Europaschule sehr begeistert.
Am 25.04.05 fand in den Klasen 3 bis 6 eine Einstimmung auf die Projektwoche statt. Die Klassenleiter haben über die Geschichte Afrikas informiert und die Länder vorgestellt, aus denen die Künstler stammen. Am Dienstag wurden sie im Musiksaal vorgestellt. Alle Kinder waren gespannt und schon sehr aufgeregt. Je nach Interesse konnten sie sich für verschiedenen Themen entscheiden und in eine Wunschliste eintragen. Es bestand aber auch die Möglichkeit, noch innerhalb der Woche zu wechseln.
Viele Kinder hatten sich sehr fleißig auf die Projekte vorbereitet und sammelten zahlreiche
Müll- und Altmaterialien, die zum Basteln verwendet wurden.
Anschließend begann dann die Arbeit in den einzelnen Gruppen. Es wurden 12 verschiedene Themen angeboten:


Kostümgestaltung aus Recyclingmaterial - Es stand unter dem Thema: „Was andere wegschmeißen, können wir noch brauchen!“ Die Gruppe wurde von Miss Lata aus Spanien geleitet. Sie schöpft ihre Kreativität aus dem, was andere nicht mehr wollen und verwandelt Müllmaterial in Kunstobjekte.
Maskenbau: „Maskieren und Entdecken“ - In diesem Kurs zeigte Antje Wolter aus Deutschland, wie mit ein wenig Phantasie, bunte Karnevalsmasken entstehen, wie man Charaktere herausmodeliert, und wie viel Spaß es macht, mit Masken zu spielen.
Skulptur: „Flugobjekte“ - Flugobjekte stehen als Symbol für das Reisen in andere Länder, Kulturen und Welten, aber auch für Mobilität, Kommunikation und respektvolles, bereicherndes Miteinander. Gemeinsam mit dem senegalesischen Künstler Mansour Ciss Kanakassy stellten die Kinder Skulpturen her, in denen sich unterschiedliche Materialien wie Stoffe, Gips oder Recyclingmaterialien, zu etwas Außergewöhnlichem und Neuem verbinden.
Jonglage: „Zirkus zu machen heißt, sich in Beziehung mit sich selbst und mit anderen zu begeben.“ - Die Kanadierin Jaxqueline Massé präsentierte den Kindern verschiedene Grundtechniken des Jonglierens: Tücher (Bälle), Diabolo, Teufelsstock, Swing und Teller, die sie alle ausprobieren konnten.
Malerei: „Farben entdecken“ - Mit nur zwei oder drei Basisfarben ganze Farbpaletten zu entwickeln und dabei ganz neue Phantasiewelten entstehen zu lassen, das war das Anliegen der Projektwoche für die Malerei. Diese Gruppe wurde von Dennis Doe Tamakloe aus Ghana geleitet, der die Kinder in professionelle Mischtechniken einführte.
Puppenbau / -spiel - Eric Gradman aus Australien baute mit den Schülern Finger-, Hand-, Stab- und Schattenpuppen, die in kleinen Stücken ihren Einsatz fanden.
RAP-Lyrics: „Hast du Worte für Respekt?!“ - In diesem Projekt ging es dem ursprünglich aus Kongo stammenden Muk Tshaba „MC Sir Pryce“darum, bei den Schülern das Gespür für Balance zwischen Beats und Texten zu entwickeln.
Karibisches Kochen: „Atelier der Sinne“ - Jean–Philippe Viala aus Haiti unternahm mit den Schülern eine kulinarische Reise und stelle ihnen verschiedene Früchte, Gewürze und Zubereitungsarten vor.
Fotografie: „Momentaufnahmen“ - Die Schüler fotografierten unter der Anleitung von Deborah Moses Sanks (USA) ihre nähere Umgebung und porträtierten sich gegenseitig, sodass die Fotos eine Geschichte der Orte und Menschen erzählten.
Karibische-Karnevalspercussion: „Learning by Feeling“ - Valéry Thérésin kommt aus Martinique und schaffte es in nur einer Woche, eine Samba-Gruppe an der Schule aufzubauen. Die Kinder erlernten unterschiedliche Trommelrhythmen und Breaks, die auf Maracas, Glocken, Bambusrohren, Snares und Fässern gespielt wurden.
Afro-Dance: „Was vom Menschen kommt, können Menschen lernen!“ - Yaw Isaac Freeman aus Ghana vermittelte vor allem Spaß an der Bewegung zu Trommelmusik. In spielerischer Weise baute er mit den Schülern „Schritt für Schritt“ eine Choreographie auf, in der er, als eine Art „Geschichtenerzähler“, Schülern den tiefen Zusammenhang zwischen dem tanzenden Körper und dem Rhythmus der Trommel erfahrbar machte.
Capoeira: „Spirit and Movement“ - Gildet Simon dos Santos aus Brasilien teilte mit den Kindern ein Stück ihrer Kultur und führte sie in die Welt der Capoeira ein.


Die Afrikawoche in den Klassen 1 und 2:
Im Gegensatz zu den 3. bis 6. Klassen erlebten die Kinder der Klassen 1 und 2 die
Projektwoche zum Thema Afrika gestaltet von ihren Lehrern. Sie konnten sich
innerhalb dieser Woche mit vielfältigen Themen durch Geschichten, Bilder und
Basteleien beschäftigen. Zu Beginn erhielt jedes Kind einen afrikanischen
Namen. Sie erlebten den Tagesablauf afrikanischer Kinder, lernten ein Lied,
einen Tanz und konnten Yam mit Erdnusssoße als typisch afrikanisches Gericht
kosten. Es wurden afrikanische Masken und Perlenschmuck gebastelt, ein Tongefäß
hergestellt und in Adinkra-Mustern Stoffbeutel bedruckt.
Man erzählte afrikanische Märchen und spielte sie nach.
Das „Bohnenspiel“ ist den 1. und 2. Klassen nun nicht mehr unbekannt.
Mit Begeisterung berichteten die Kinder ihren Eltern von dieser Woche.




Am Samstag fand dann im Rahmen eines Schulfestes die Präsentation der Projektergebnisse aller Klassen auf dem Schulhof statt.
Eltern, Großeltern, künftige Schulanfänger und viele andere Gäste staunten über die Ergebnisse.
Viel Freude hatten unsere Kinder beim Torwandschießen und Büchsenwerfen. So richtig austoben konnten sie sich auch auf einer großen Hüpfburg. Ansprechende Dinge entstanden an einem Bastelstand.
Für das leibliche Wohl sorgten eine Saftbar, ein Getränke- und ein Grillwurststand.
Ein großes Dankeschön an alle Eltern, die mit den zahlreichen Kuchenspenden das schöne Fest unterstützt haben.



Projekttagebücher

Afro-Dance

Tag 25.4.2005
Erste Stunde mit Frau Horn.
Ich habe ein Arbeitsblatt über Landwirtschaft und Industrie ausgefüllt. Über Kunst, Handwerk und Kultur habe ich richtig viel gelernt.
Zweite Stunde mit Frau Schlabitz. „Der Kontinent“ heißt das Arbeitsblatt, das wir bearbeitet haben. Ein afrikanisches Spiel haben wir gespielt und Afrika haben wir auch beschrieben.
Bei Frau Thein haben wir auf spielerische Art etwas über „Armut in Afrika“ kennen gelernt.

Tag 26.4.2005
Heute wurden uns die Künstler vorgestellt. Die Gruppe „AfroDance“ (in der ich bin) hat im Musicsaal geprobt. Wir haben uns ca. eine Stunde aufgewärmt, bis wir unsere Choreografie angefangen haben. Diese haben wir fertig und jetzt müssen wir noch das anschließende Theater üben. Es geht um Liebe und Freundschaft.

Tag 27.4.2005
Lisa hat die Gruppe gewechselt. Von AfroDance zum Puppenbau. Wir haben den ganzen Tanz, das Theater und den Schluss geprobt. Der Schluss ist eine Pyramide, und singen müssen wir auch. Gestern hat „Freeman“ (so dürfen wir unseren Lehrer nennen), zu unserer Probe gesagt: „OK, aber nicht gut“ und heute hat er gesagt: „Naja, ganz gut.“ Also besser als gestern. Es macht total Spaß.

Tag 28.4.2005
Wir haben den Tanz geübt, geübt, geübt......... Außerdem haben wir ein paar Spiele mit den Polen gespielt. Ich freue mich schon auf Samstag.

Tag 29.4.2005
Es hat super viel Spaß gemacht und ich habe in dieser Woche sehr viel über mein Lieblingsland Afrika erfahren. Vorher war ich mir nicht sicher, aber jetzt bin ich es. Ich möchte später einmal ein paar Jahre in Afrika leben.

Franka Albrecht Klasse 6c

Karibische-Karnevalspercussion

1. Tag "Der Anfang"
Nach dem wir in der Schule von der Schulleiterin Frau Elsholz begrüßt wurden, gingen wir in den neuen Musikraum. Meine Gruppe, die Trommler, hatte 32 Kinder sowie den afrikanischen Trommler Valerie und Herr Hegenbart. Zuerst lernten wir viele Taktarten zum Trommeln. Während der Übungen hatten wir Ohropax in den Ohren. Der Unterricht war ziemlich laut, wenn alle trommeln. Wir lernten ein neues Lied: „Die vier Fragen und Antworten und das Lied: Bambacola.“ Der Unterricht machte mir durch das Spielen auf der Trommel viel Spaß und Freude. Zum Schluss sang uns Valerie ein Lied aus seiner Heimat vor. Er erzählte uns noch viele Dinge aus
Afrika. Ich war total beeindruckt.

2. Tag "Aller Anfang ist schwer"
Als wir uns um 8 Uhr bei den Trommeln wieder sahen, übten wir noch mal, was wir am Vortag gemacht hatten. In den kommenden 2 Stunden kamen noch viele neue Kinder aus anderen Gruppen, um mit uns Musik zu machen. Ein Lehrer war erkrankt. Leider musste unser Lehrer dann mit den Kindern üben und wir waren ein wenig traurig. In der letzten Stunde gingen die neuen Kinder wieder in ihre Gruppen. Danach haben wir ein neues Lied gelernt. Es klang sehr komisch, es hieß:“YO YO TSI YA YA“. Am Ende trugen wir die Trommeln nach unten in den Flur. Danach gingen wir in unsere Klassen.

3. Tag "Der Rhythmus, wo ich mit muss"
Am Morgen um 8 Uhr, als wir in die Schule kamen, nahmen wir unsere Trommeln und gingen hoch in den neuen Musikraum. Wie jeden Tag steckten wir uns Ohropax in die Ohren. Es ist immer ziemlich laut bei uns im Raum. Mit den Ohropax kann man fast gar nichts hören. Das ist sehr lustig. Danach mussten wir ein paar sehr schwere Rhythmen üben. Jeder Schüler hatte eine eigene Trommel. Diese brauchten wir für unser neues Lied. Zuerst hatten alle ganz viele Probleme und es dauerte wirklich ein Menge Zeit, bis wir es alle rhythmisch trommeln konnten. Am Ende des Tages klappte alles prima

4. Tag
Pünktlich um 8 Uhr fingen wir den Unterricht an. Als jeder sein Instrument hatte, hängten wir uns die Trommeln mit einem Gürtel um. Meine Trommel war richtig schwer. Lange übten wir noch alles, was wir gelernt hatten. Dann gingen wir raus und trommelten dort. Alle Schüler probierten beim Gehen zu trommeln. Wir liefen in Dreierreihen hintereinander. Eine Kindergartengruppe mit meinem kleinen Cousin hörte uns zu. Die Kleinen freuten sich ganz doll. Der Tag hat mir sehr gut gefallen!

Das Schulfest
Heute Morgen trafen wir uns erst um 9 Uhr zur Probe, denn es war ja Sonnabend. Alle Kinder kamen pünktlich. Wir haben mit den Instrumenten noch mal geprobt und waren ganz aufgeregt. Mein Vater begleitete mich zum Schulfest. Er wartete draußen, bis es losging. Wir kamen als letzte Gruppe, die ihre Projekte vorstellte. Das fand ich sehr schön. Zum Schulfest gab es auch Bratwurst, Getränke, Kuchen und Kaffee. Um 10 Uhr ging es endlich los. Die Trommelgruppe kam um 11.30 Uhr aus dem Schuleingang gelaufen und wurde mit viel Applaus begrüßt. Alle Gäste tanzten zum Schluss zu unserer Musik. Der Tag war durch unseren Auftritt schön.


Fotografie

Dienstag, 26.04.05
Nachdem wir alle Ausländer begrüßt haben, sind wir in die einzelnen Gruppen gegangen. Ich war bei Fotografie. Die Frau kam aus den USA . Sie hieß Deborah. Wir sind alle in den Raum 17 gegangen. Dort hat uns Deborah über ihren Beruf „Fotograf“ erzählt. Sie hat uns ihre Kamera gezeigt und alles, was man machen muss, um ein Bild zu schießen. Danach sind wir noch in den Physikraum gegangen. Dort hat uns Frau Konieczny gezeigt, wie man Bilder entwickelt. (Das machen wir noch morgen.) Was mir nicht so gut gefallen hat war, dass Deborah ganz schön viel geredet hat (ein bisschen langweilig). Wir fotografieren morgen!!!!!

Mittwoch, 27.04.05
Heute haben wir mit dem Fotografieren angefangen. Wir sind zum Akazienhof gelaufen. Frau Konieczny hat uns wieder begleitet. Am Akazienhof haben Tobi und ich tolle Fotos von der Natur gemacht. Er hatte zwei Blätter zwischen der Brille und den Augen. Das sah komisch aus. Wir machten auch noch andere, tolle und schöne Bilder. Nach einer Weile fing es dann an zu regnen und wir sind zur Schule gegangen. Es hat richtig viel Spaß gemacht zu fotografieren!!!!

Donnerstag, 28.04.05
Heute haben wir gelernt, wie man Bilder entwickelt. Das war sehr spannend. Es wurde alles im Dunkeln gemacht.
Zuerst musste man sich zurecht finden. Die Augen mussten sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Frau Konieczny hat zuerst alle negativen Bilder entwickelt. Wir (Tobi und die anderen Kinder) durften die Bilder dann zu kleinen Fotos entwickeln. Auf den schwarz-weißen Bildern kann man dann erkennen, welche Fotos man vergrößern möchte. Zum Schluss sahen alle Bilder ganz toll aus.
Von den fertigen Negativen können Kontaktabzüge gemacht werden (eine Art Indexprint).
Das Negativ kommt in den Vergrößer.
Auf Fotopapier wird belichtet - Entwicklerbad - Stoppbad - Fixierbad - Der Abzug ist fertig.

Freitag, 29.04.05
Vergrößern'!
Heute haben wir die kleinen schwarz-weiß Bilder vergrößert. Wir haben das belichtete Fotopapier in eine Schale mit Essig getan. Dann erschien auf dem Fotopapier das Bild. Ich habe drei Bilder gemacht. Eins davon ist nichts geworden. Die Bilder sahen ganz toll aus. In der letzten Stunde haben wir die fertigen Bilder auf ein Plakat geklebt. Es hat riesigen Spaß gemacht.

Paula Ludwig, Klasse 4a


Skulptur

Dienstag, 26.04.05
Zur Begrüßung mussten wir in den Musiksaal. Dann haben sie sich alle vorgestellt. Als wir dann endlich anfangen konnten, mussten wir zuerst Kartonstäbe mit Schnur zusammen binden. Sie sind oft zusammengefallen. Bis wir daraus ein Gestell hinbekommen haben, waren die drei Stunden vorbei. Dann habe ich mein Tagebuch geschrieben.

Mittwoch, 27.04.05
Wir haben die letzten Rollen fest geklebt und dann den Stoff darauf geklebt. Das war eine ganz große Arbeit. Zwischendurch hatten wir noch Pause. Heute war es ein wenig hektisch.

Donnerstag, 28.04.05
Heute mussten wir unser Gestell anmalen. Nach dem Anmalen haben wir CD's angeklebt. Wir haben Farben gemischt, um die Stangen anzumalen. Dies hat ganz viel Spaß gemacht. Mit dem Tacker haben wir die Schnüre und CD-Hüllen angebracht. Dann haben wir aufgeräumt, es war ganz schön unordentlich.

Freitag, 29.04.05
Heute haben wir noch ein bisschen den Stoff angemalt. Wir haben Seide und Schleifen angeklebt. Zum Schluss haben wir eine schwarze Fahne darauf geklebt. Dann haben wir über Senegal gesprochen. Senegal ist ein Land, da wo unser Skulpturlehrer wohnt.

Lisa S. Klasse: 4b


Karibisches Kochen

1. Tag
Heute, am 26.4.05 war ich beim „Karibischen Kochen“. Der Mann, der die Gruppe betreut hat, hat uns erzählt, dass er selten nach Rezept kocht. Es war super. Wir haben zum erstenmal die Kochbanane kennen gelernt. Und wir sollten mit unserem Partner testen, ob wir einen guten Geruch haben. Zum Schluss haben wir gebraten und noch Dipp zubereitet und dann haben wir gegessen. Das hat super geschmeckt, besser als ungebraten. Übrigens das Chili hat sehr scharf geschmeckt. Ich hoffe, wir machen noch mehr leckere Sachen.

2. Tag
Heute haben wir das Hauptmenü zubereitet. Es gab Hähnchenbrust. Hier ist das Rezept: 2*Hähnchenbrust, 3-4 gepresste Orangen. Das Fleisch in Streifen schneiden. Eine ganze Schüssel Paprika schneiden, 2 Knoblauchzehen schneiden, ein kleines Stück Ingwer schneiden. Drei Chili in kleine Stücke schneiden, eine Limette pressen, eine Mango schneiden. Jede Zutat in eine Schüssel geben - Salz, Knoblauch, Pfeffer, Öl, Zitronen und Orangensaft in die Fleischschüssel geben, den Reis kochen - Öl, Zucker in die Pfanne geben und Ingwer, Knoblauch, Chili, Curry, Paprika, Mango, Salz, die geschnittenen Orangen rein tun. Fertig. Guten Appetit!

3. Tag
Am 28.4.05 haben wir etwas Schönes gemacht; wir haben Cocktails in allen Sorten - z.B. Bananencocktails, Mangococktails usw. gemixt. Am leckersten hat mir der Limettencocktail geschmeckt. Danach waren wir mit Frau Gruner im Schloss Sanssouci, das hat Spaß gemacht. Wir sind durch den ganzen Park gewandert. Zum Schluss haben wir alle noch ein Eis gekriegt. Als ich zu Hause war, war ich mit Dorota bei Mc Donalds. Wir haben ein Happy meal gegessen

4. Tag
Heute haben wir alles durcheinander gemacht. Wir haben einen Cocktail und eine Juka gekocht und gebraten. Die Juka ist keine Frucht, sondern eine Wurzel. Aber man kann sie trotzdem essen. Sie schmeckt super. Dazu haben wir noch Teigtaschen gemacht, einmal mit Käse und zweimal mit Hackfleisch und geschnittene Tomaten mit Chili, Knoblauch, Zwiebeln - das hat vielleicht gebrannt. Und Dorota ist im Zoo. Ich hoffe es hat ihr gefallen.
Natalie Rudnich Kl. 4a


Puppenbau

1. Tag
Zur Begrüßung war der ganze Musiksaal überfüllt. Alle Lehrer aus Ghana, Australien, Haiti, Senegal, USA, Griechenland usw. waren da, nur unser Puppenspieler nicht. Wir waren alle verwundert, weil er mit uns eigentlich Puppenbau machen wollte. Doch dann kam er und wurde noch vorgestellt. Nachdem wir in den Raum 4 gegangen sind, sagte uns Eric rasch, was wir machen sollten. Erst sollten wir uns ein paar Sachen von oben holen und dann malten wir erst mal Skizzen. Die Sachen waren z.B. Flaschen, Becher, Krepppapier uvm. Damit bastelten wir Menschen, Katzen, Busse, Autos, Vögel und Wasserhydranten. Der Vormittag ging schnell vorbei. Am Ende waren schon viele Modelle fertig. Wir verabschiedeten uns und gingen nach Hause.

2. Tag
Heute kam Eric pünktlich. Er erklärte uns, dass Puppenspiel ganz einfach sei und so weiter. Wir gingen wieder nach oben und holten die Materialien. Ich habe einen pinken Schuh mit Blümchen gefunden, Größe 35. Daraus bastelte ich eine Frau mit einem lila Kleid. Die Tür ging auf, Herr Hegenbart stand da mit einem Jungen, den ich nur vom Sehen kannte. “Der Rapper ist noch nicht hier. Wir haben deshalb alle Kinder in verschiedene Gruppen eingeteilt.“ Der Junge kam zu uns rein und bastelte eine Puppe. Ein paar Minuten später kam Herr Hegenbart schon wieder rein. Anne und Vivien aus der 4C kamen auch zu uns, wegen dem Rapper. So waren wir schon wieder 2 mehr. Ungefähr am Ende sollte ich noch einen LKW basteln. Am Ende mussten wir fast 10 Minuten aufräumen, weil es so dreckig war.

3. Tag
Heute hab ich 3 Sachen gemacht. Eine kleine Puppe, einen Chinesen und eine große Puppe,
deren Kopf aus einer Zeitung ausgeschnitten war. Morgen werden wir üben, weil wir ja am Samstag den Auftritt haben. Heute waren 6 polnische Mädchen bei uns zu Besuch und Herr Horn war auch kurz bei uns. Er hat sich alles angeschaut.
Am Ende waren riesige Müllberge aufzufinden. Deswegen haben wir schon um halb aufgehört um das alles aufzuräumen. Es war ein toller Tag, wie die anderen zwei auch. Eric ist super nett und kreativ.
4.Tag
Heute ist der letzte Tag für die Proben, Basteln usw. Frau Horn war ja die Co. Leiterin, es war und ist sehr, sehr schön. Ich habe aus dem zweiten Schuh, den ich vorgestern gefunden hatte, eine schwangere Frau mit einem schön rot glitzernden Kleid gebastelt. Frau Stolzenburg ist heute auch zu uns gekommen. Auf einmal hörten wir ein lautes Trommeln, draußen liefen Kinder herum und trommelten, was das Zeug hält.
Morgen ist Partytime mit Hüpfburg und Essständen angesagt.
Dann stellen wir unsere Puppen vor. Ich freue mich schon auf Morgen!

Mary


Jonglage

Dienstag
Heute war in der ersten Stunde eine Begrüßung für die Lehrer (so nenne ich sie jetzt mal), sie haben sich sehr gefreut. Dann haben wir uns vor der Turnhalle getroffen, um dort alles auszuprobieren, was Jacqueline (unsere Lehrerin aus Kanada) uns mitgebracht hatte. Wir haben uns sehr schnell umgezogen, weil wir wissen wollten, was sie in ihrem Koffer hat. Ich war sehr gespannt. Als wir dann endlich fertig waren, hat sie uns alles gezeigt: Bälle mit Bändern (Swing), Teufelsstab mit Tüchern, Ringen, Bällen, Jonglieren und ...............
Es hat sehr viel Spaß gemacht. Zum Schluss hat sie uns noch erklärt, wie wir die Sachen wegräumen müssen und hat uns gefragt, was wir vorführen wollen. Sie hat uns gesagt, wir sollen nochmal darüber nachdenken, ob wir das wirklich wollen, denn es müssen ungefähr 5 Kinder pro Gruppe sein. Ich möchte gerne mit dem Teufelsstab etwas machen, ich bin mir aber nicht sicher.

Mittwoch
Heute mussten wir uns entscheiden, was wir vorführen wollen. Jacqueline hat dann alles aufgeschrieben! Danach durften alle Kinder in ihre Gruppen! Ich wollte und ich bin in die Gruppe vom Teufelsstab gekommen, mit Jan und Tobias` Schwester Bianca. Es hat viel Spaß gemacht. Zum Schluss konnten wir alles ausprobieren, ach, und bevor ich es vergesse: Es ist noch etwas dazugekommen - und zwar ein Hulabula (so nennt es unsere Lehrerin).

Donnerstag
Heute haben wir genau das gleiche gemacht wie gestern, haben geübt und den Ablauf für Samstag besprochen. Außer eins, Jacqueline hat einen riesen Ball und zwei Einräder mitgebracht. Als Herr Horn mir raufgeholfen hat, habe ich gedacht, die Kugel wäre so ein Gummiball, aber ganz im Gegenteil, er war eine Plastikkugel!!! Sie war ungeheuer hart. Ich habe jetzt wieder einen blauen Fleck. Außerdem bin ich (wie man es bei einer Gummikugel macht) schön auf der Kugel herumgesprungen. Auf das Einrad bin ich zwar heraufgekommen und konnte auch einigermaßen gut fahren, aber trotzdem war es ziemlich schwer.

Freitag
Heute haben wir noch einmal die Übungen für die Präsentation am Samstag geübt. Jacqueline ist zu jeder Gruppe gegangen und hat den Kindern gesagt, wie es am Besten aussieht. Jetzt weiß jede Gruppe, was sie zu tun hat und wie und wann sie was machen müssen. Ich muss ein rotes T-Shirt und eine rote Hose tragen.

Sina Manthee Klasse 5b


Capoeira

1.Tag
Als erstes wurden uns die einzelnen Künstler vorgestellt. Wir hatten eine sehr nette und lustige Brasilianerin. Sie heißt: Gilet. Nach der Begrüßung gingen wir in die Turnhalle. Wir machten ein paar Übungen und schon bald merkte ich, dass es ziemlich anstrengend war. Eigentlich wollte ich ja Jonglage machen. Aber das ging leider doch nicht (so schlimm ist es aber auch nicht). Dann übten wir noch Tritte und Bewegungen. Zum Schluss erzählte sie noch, wie es am Samstag ablaufen würde: “Am Samstag setzen wir uns alle in einen großen Kreis. Am Rand stehen Trommeln. Immer zwei Kinder schlagen Räder im Kreis und zeigen die erlernten Übungen, dazu wird getrommelt und gesungen.“ Als sie mit Erzählen fertig war, war die Zeit auch schon vorbei.

2.Tag
Als ich heute Morgen aufstand, hatte ich totale Schmerzen in den Unterschenkeln (Muskelkater). Als erstes wiederholten wir die Übungen von gestern, das war irgendwie langweilig. Danach übten wir noch andere Tritte, diese machten wir zu zweit. Wir bildeten einen Kreis, immer machten zwei Kinder Räder und die erlernten Übungen, wie Gilet es am Tag davor erzählt hatte. Heinrike und ich „tanzten“ zusammen. Heini machte ein Rad in den Kreis und ich einen Rad-Flickflack. Es war wieder sehr anstrengend gewesen und auch schwer, immer zuzuhören, weil wir auch manchmal zum Jonglieren rüber lugten. Trotzdem war es eigentlich ganz schön.

3.Tag
An diesem Tag machten wir noch mal Wiederholungen und eine neue Übung zu zweit, die wir aber nicht am Samstag vorführen. Ansonsten übten wir den Kreis und die Choreographie. Gilet tat mir heute ein bisschen leid, denn die meisten hörten ihr nicht zu. Manchmal sah sie ziemlich geschafft aus. Heini, ein anderer Junge, und ich standen bei der Choreographie ganz vorne und am Samstag sollen wir auch wieder vorne stehen. Morgen wird auch noch entschieden, wer im Kreis tanzt.

4.Tag
Heute haben wir eigentlich nur noch mal alles wiederholt. Für den Auftritt sollen wir eine weiße Hose und ein weißes T-Shirt anziehen. Zum Glück hatte ich mir erst letztens eine weiße Hose gekauft. Danach setzten wir uns in einen großen Kreis und Gildet zeigte uns, was sie mit ihrem Kollegen am Samstag vorführen will. Die Tritte, die wir am Samstag vorführen, heißen: Skifa, Besa, Martello und Merlorddefrench. Ich wäre zwar gerne zur Jonglage gegangen, aber Capoeira war auch sehr gut.

5.Tag
Vorführung

Unsere Vorführung war im Großen und Ganzen sehr gut. Alles klappte super.
Es war eine schöne Woche.


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