Obst: Erfrischt und macht den Kopf fit
Kinder haben geringere Nährstoffreserven als Erwachsene. Gleichzeitig bewegen sie sich viel und wachsen, wodurch sie viel Energie brauchen. Ist die Ernährung einseitig, fehlen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie Spurenelemente, merkt man das den Kindern schnell an: Sie sind zappelig, unkonzentriert, ermüden schneller und sind oft krank.
Umgekehrt gibt eine ausgewogene Ernährung Energie und Ausdauer und fördert die geistige Leistungsfähigkeit.
Die große Pause bietet eine gute Gelegenheit, die leeren Energiespeicher wieder aufzufüllen. Ansonsten stehen Konzentrationsschwäche und ein Leistungstief auf dem Stundenplan. Süßes gibt nur kurz Power, die Energie ist schnell verbraucht - Note 5.
Note 1 dagegen bekommen Vollkornbrot oder Müslibrötchen, saftig belegt mit Salat, Gurken-, Karottenscheiben, Paprikastückchen, mageren Wurstsorten, fettarmem Käse.
Obst der Saison erfrischt und liefert viele Vitamine.
Praktische Tipps für eine knochen- und zahnfreundliche Pausenverpflegung:
Kindgerecht portionieren: - 1-2 Scheiben Brot - bei Getränken 250 - 500 ml - mehrere Stücke Obst oder Gemüse
Salz-, Zucker- und Fettarm: - Lebensmittel nicht nachsalzen - Süßspeisen mit wenig Zucker/Honig zubereiten - fettarmen Brotbelag auswählen, insbesondere bei Streichwurst “verstecktes” Fett einkalkulieren
Brot - vielseitig: - Vollkornbrote oder -brötchen - Sonnenblumen-, Dinkel-, Roggenbrote oder -brötchen - oder Essener Brot (!) aus dem Naturkostladen
Belag - besser herzhaft als süß und tägliche Abwechslung - magere Wurstsorten 2-3 mal in der Woche: Schinken roh oder gekocht - verschiedene Hart-, Schnitt- und Weichkäsesorten, Frischkäse - pflanzlichen Brotaufstrich gibt es in vielen Geschmacksrichtungen
seltener: Salami nicht: Leberwurst, Teewurst
phantasievolle Garnituren als appetitlicher Anreiz: - Salatblätter, Radieschenscheiben, Gurkenscheiben, Apfelscheiben, Kresse, Schnittlauch
Als Ergänzung Obst oder Gemüse - statt Süßigkeiten wie Schokolade und Kuchen lieber geschälte Orangen, Mandarinen, Kiwi, Beerenfrüchte, Birnen, Apfel, Pflaumen (je nach Saison) oder Kohlrabi, Radieschen, Möhren, Paprika, Salatgurke (je nach Saison)
Hygienische und attraktive Verpackung - Brot möglichst erst morgens zubereiten - Obst und Gemüse gewaschen und zubereitet mitgeben - bruchsichere Frischhaltedosen mitgeben (schützt vor dem Zerdrücken und vermeidet Müll) - auslaufsichere Trinkbehälter verwenden
Übrigens: Zum Frühstücken braucht man Zeit. Kalkulieren Sie diese Zeit für Ihr Kind ein, auch wenn es dafür etwas früher aufstehen muss. Am besten Sie frühstücken zusammen mit Ihrem Kind, denn gemeinsam schmeckt es noch mal so gut. Auch wenn es ungewöhnlich erscheinen mag: Eine Gemüsesuppe am Morgen sättigt, aber belastet nicht so sehr und verringert den Heißhunger auf Süßes.
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